Herzlich willkommen bei Weserpulsar e.V.

Wer sich nicht kennt, dem bleibt vieles verborgen.

 

Die Unternehmen im Weserbergland wissen zu wenig voneinander. Sie übersehen den Nutzen ihrer gegenseitigen Potentiale. Das müsse geändert werden, fanden drei Unternehmer im Landkreis Holzminden. Marcus Schüssler - MSTSE, Joachim Schossau - Interpane und Dr. Hubertus Müller-Stauch - Müller+Müller gründeten Frühjahr 2001 den Verein Weserpulsar.

Seitdem entwickelt sich ein reger Austausch. Über Branchengrenzen hinweg entstehen Netzwerke. Nicht nur Unternehmen, auch Banken, Behörden und Bildungseinrichtungen schlossen sich an. Weserpulsar e.V. will Innovationen fördern, Kontakte und Kooperationen im Weserbergland anregen. 

 

Vereinsziele im Überblick


  • Stärkung der Innovationskraft in der Weser-Region 
  • Förderung eines innovativen Klimas durch die Initiierung einer permanenten Kommunikation und Kooperation zwischen den Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Institutionen der Region
  • Bündelung und zielgerichteter Einsatz von Know-how  
  • Netzwerkbildung, Nutzung und Bündelung regionaler Wirtschaftskraft
  • Stärkung einer innovativen, wirtschaftlichen, regionalen Identität durch neuartige Produkte, Verfahren und Herangehensweisen
  • Förderung von neuen Ideen und Erfindergeist
  • die Etablierung der Region Weserbergland als zukunftsorientierten Standort

 

Nutzen auch Sie die Vorteiler einer Mitgliedschaft bei Weserpulsar e.V.. Partizipieren Sie an unseren Erfahrungen und Möglichkeiten.

 

Wenn Sie mehr wissen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle, Tel. 05531-127007. Frau Briese gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Länderübergreifendes Kooperationsnetzwerk zur Stärkung des wirtschaftlichen Innovationspotentials in der Region Holzminden-Höxter Mittwoch, 15 Februar 2017

 

Innovationsverbund Holzminden – Höxter

Es geht los!

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Die Vertragspartner nach Unterzeichnung des Kooperatonsvertrages (Quelle: Westfalen Blatt)

 


Was im Mai 2014 mit dem „Fürstenberger Gespräch“ im Schloss Fürstenberg begann, im Juni 2015 mit „Corveyer Programm“ zum ersten mal verschriftlich wurde, mündete im November 2016 in der Übergabe des Zuwendungsbescheides für das „Länderübergreifende Kooperationsnetzwerk zur Stärkung des wirtschaftlichen Innovationspotentials in der Region Holzminden-Höxter“.

Der fast dreijährige Prozess, der die Vernetzung des Wirtschaftsraums vorantreiben sollte, hat viele Akteurinnen und Akteure aus den Kreisen Holzminden und Höxter zusammen gebracht, die in zahlreichen Workshops spannende Ideen entwickelt haben. Sie waren Grundlage für den Förderantrag, der von den Wirtschaftsministerien in Niedersachsen und Nordrhein Westfalen zu gleichen Teilen bezuschusst wird. Doch was verbirgt sich ganz konkret hinter dem Projekt?

Ziel des gemeinsamen branchenübergreifenden Innovationsverbunds Holzminden-Höxter ist  die Unterstützung von Innovationen in Handwerk, Industrie und Dienstleistungen. Der Verbund ist getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass zukunftsfähiges Wirtschaften länderübergreifendes Entwickeln, Denken und Handeln bedarf.

Drei Handlungsfelder leiten die Aktivitäten des Innovationsnetzwerkes und schaffen die notwendigen Voraussetzungen für eine Erhöhung der Wertschöpfung im gemeinsamen Wirtschaftsraum Holzminden-Höxter. Es sind dieses die Themen Innovation, Gründung und Fachkräfte.

Im Handlungsfeld Innovation wird angestrebt, die Zusammenarbeit von und der Wissenstransfer zwischen den Unternehmen auf beiden Seiten der Weser zu intensivieren. Angedacht sind gemeinsame branchenübergreifende Arbeitskreise z.B. zu Themen wie Qualitätsmanagement sowie Ausbildung, das Teilen von Unternehmensinfrastruktur (z.B. Labor, Werkstätten usw.), die Entwicklung von unternehmensübergreifenden Weiterbildungskonzepten oder der gemeinsame Energieeinkauf. Auch die Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten vor allem im Bereich der Prozess- und Organisations-innovation oder der Digitalisierung sind denkbar.

In enger Partnerschaft mit den Hochschulen beidseits der Weser – der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) - ist geplant, die Gründungs- und Ansiedlungsaktivitäten auszubauen. Das kann im Umfeld der großen Unternehmen geschehen, z. B als sogenannte Ausgründungen, als vor- oder nachgelagerte Firmen in der Zuliefererkette, oder es können Start-Ups aus den Hochschulen seien. Ganz wesentlich dabei ist die Schaffung eines gründerfreundlichen Klimas mit Unterstützungsangeboten, die über die Beratung der Wirtschaftsförderungen hinausgehen (z. B. Wirtschaftssenioren, Mentoren-Netzwerk etc.) Im Verlauf des Projektes wird auch die Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebietes als Ziel verfolgt.

Von zentraler Bedeutung für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft ist die Bindung und Gewinnung von qualifizierten Fachkräften. Um „länderübergreifende“ Potentiale in der Aus- und Weiterbildung besser nutzen zu können, werden Synergien zwischen den vorhandenen Berufsmessen („Holbit“, „Smart-Job-Messe“ etc.) geschaffen und die beruflichen Perspektiven für junge Menschen transparent gemacht. Als gutes Beispiel dient hier das vom Industrieverein Alfeld durchgeführte Projekt „Date your Job“.

Gerade im Handlungsfeld Fachkräfte können gute Projekte von der einen auf die andere Weserseite übertragen und weiter entwickelt werden. So gibt es im Kreis Höxter das erfolgreiche Weiterbildungskonzept PEPP (Personalentwicklung im Hochstift), wie auch die in Westfalen an verschiedenen Orten betriebenen „BANG-Netzwerke“ (Berufliches AusbildungsNetzwerk im Gewerbebereich"). Hierbei teilen sich die Mitgliedsunternehmen Ausbildungswerkstätten und flankieren den Unterricht der Berufsbildenden Schulen, sodass zum einen bessere Abschlüsse erzielt werden, bzw. schwächere Auszubildende intensiv betreut werden und Ausbildungsabbrüche verhindert werden. Das Modell eignet sich gut, um auch geflüchteten Menschen eine berufliche Perspektive in der Region zu eröffnen. Im Gegenzug wird an der Georg-von-Langen Schule in Holzminden gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Holzminden-Höxter und der Berufsbildenden Schule in Duderstadt in einem Modellprojekt „Blended-Learning“ bei der kaufmännischen Ausbildung im Groß- und Außenhandel erprobt. Die Einbindung neuster digitaler Technik in der Berufsbildung kann helfen, Schulstandorte im ländlichen Raum zu sichern.

So haben die Projektpartner, allen voran die beiden Wirtschaftsverbände Weserpulsar e.V. und die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter WIH viel vor in den nächsten drei Jahren! So lange ist das Projekt angelegt. Kooperationspartner im Innovationsverbund sind auch die Kreisstädte Höxter und Holzminden, das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter und beide Landkreise.

Ab März geht es mit der Arbeit los – dann nimmt die neue Innovationsnetzwerkmanagerin ihre Arbeit auf.

Kaminabend und Jahresabschluss 2016 Dienstag, 20 Dezember 2016

Liebe Mitglieder und Gäste,

 

unser Kaminabend war getragen von gut gelaunten Gästen, einem engagierten Vortragenden, guten Gesprächen und gutem Essen. Ein Bericht wird folgen. Zur Einstimmung können Sie sich aber schon mal vorab einige Fotos anschauen.

Ministerium fördert Wirtschaftsraum Holzminden - Höxter Donnerstag, 24 November 2016

 

Minister Olaf Lies übergibt Förderbescheid für branchenübergreifenden Innovationsverbund!

 

Pressemitteilung



 

24.11.2016 - 10:20 Uhr

Wirtschaftsministerium fördert Wirtschaftsraum Holzminden-Höxter: Minister Olaf Lies übergibt Förderbescheid

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Holzminden/Höxter (r). Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat heute der Wirtschaftsvereinigung Weserpulsar einen Förderbescheid in Höhe von 200.000 Euro für den Aufbau eines branchenübergreifenden Innovationsverbundes im Raum Holzminden-Höxter überreicht. Dabei handelt es sich um Mittel der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen steuern je die Hälfte der Fördersumme bei.

Mit dem länder- und branchenübergreifenden Innovationsverbund verfolgen die Akteure folgende Ziele:

  1. Stärkung von Zusammenarbeit und Wissensaustausch der Unternehmen vor allem im Bereich der Prozess- und Organisationsinnovationen.
  2. Ausbau der Gründungs- und Ansiedlungsaktivitäten u. a. zur Vervollständigung von Zulieferstrukturen.
  3. Bindung und Gewinnung von qualifizierten Fachkräften.

 

Minister Olaf Lies: „Die Region Holzminden-Höxter bildet einen gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum. Vor dem Hintergrund der peripheren Lage und einer leider immer noch unzureichenden verkehrlichen Anbindung stehen die dort ansässigen Unternehmen vor großen Herausforderungen. Aufgabe des Innovationsverbundes ist es deshalb länder- und branchenübergreifend Wertschöpfungsketten im Bereich der Digitalisierung, Automatisierung, Logistik und Produktion zu optimieren. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Unternehmen über die Landesgrenzen hinweg wirkt sich positiv auf die gesamte Region und deren Entwicklung aus und wird deshalb von uns sehr gerne unterstützt.“

"Der Startschuss für das Netzwerkmanagement ist für uns wie der Aufschlag im Tennis", so Carl Otto Künnecke als einer der Hauptinitiatoren des grenzüberschreitenden Netzwerkes. "Die Arbeit ist bei weitem nicht getan aber dank der Unterstützung durch beide Landesregierungen wird ein mächtiger Impuls für die gemeinsamen Zukunftsprojekte ausgelöst."

Der branchenübergreifende Verein Weserpulsar hat zusammen mit der Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter, WIH, den länderübergreifenden Prozess in Gang gesetzt. Gemeinsam erreichen die beiden Wirtschaftsinitiativen etwa 100 Unternehmen in der Region mit fast 20.000 Beschäftigten. Träger des Netzwerkes sind neben den beiden Wirtschaftsvereinigungen, das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, ZZHH, sowie die Unternehmen Otto Künnecke und Gebrüder Becker sowie die beiden Kreisstädte Holzminden und Höxter und die beiden Landkreise. Der Verein Weserpulsar übernimmt dabei die koordinierende Rolle und tritt als Sprechers des Konsortiums auf. Mit Projektbeginn soll die Stelle einer Netzwerkmanagerin/eines Netzwerkmanagers beim Verein Weserpulsar besetzt werden. Das Projekt ist erst einmal auf eine Laufzeit bis zum 30.09.2019 ausgelegt.

Foto: r

Quelle: Weser-Ith-News Onlinezeitung

 

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